Der Einbau der Störsender soll nach Auskunft der Justizverwaltung Anfang 2017 abgeschlossen sein. Ja, aber 1426 gefundene Handys, läuft das Pilotprojekt der Praxis nicht hoffnungslos hinterher? „Nein“, sagt Cornelia Seibold, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU. „Die handyblocker , die es in den Anstalten in Teilen bereits gibt, werden auch weiterhin ausgeweitet. Damit wird das Einschmuggeln von Handys immer unattraktiver.“

Es handele sich um eine technisch diffizile Angelegenheit, da die Handyblocker ausschließlich auf dem Anstaltsgelände funktionieren dürfen, sagte die Justizsprecherin. Weitere Einschränkungen verstoßen gegen das Fernmeldegesetz. Wie durch die Anfrage von Tom Schreiber weiter bekannt wurde, hat einer der angeklagten Rocker während der Untersuchungshaft einen Mitgefangenen körperlich angegriffen. "Zudem gab es zwei Beleidigungen gegenüber Mitarbeitern der Justizvollzugsanstalten", teilte die Justiz dem Abgeordneten mit.

"Es geht um mehr als nur diesen Prozess, sondern auch um die Strukturen im Rockermilieu", unterstrich Schreiber. Es gebe Versuche neuer Rockergruppen, sich in Berlin auszubreiten. Machtkämpfe könnten daher anstehen. Die Justizverwaltung will weitere Anstrengungen unternehmen, um das Telefonieren von Häftlingen mit Handys zu unterbinden. Nach Angaben von Justizsprecherin Claudia Engfeld ist im Haushalt Geld im Rahmen des Umbaus der Justizvollzugsanstalt Moabit vorgesehen, um Handystörsender einzubauen. Ein Pilotprojekt mit sogenannten GPS Störsender in der Jugendstrafanstalt war vor drei Jahren erfolgreich verlaufen.

Als Maßnahme gegen die Mauerwürfe werden die Grünflächen vor den Freistunden der Insassen nach Schmuggelware abgesucht. Rissmann: „Wir müssen weiter auf handy jammerin den Anstalten setzen, denn wo Handys nicht funktionieren, werden sie auch nicht geschmuggelt.“ Das Personal für Außenstreifen und die Zusammenarbeit mit der Polizei müsse ausgeweitet werden, um die Werfer von draußen abzufangen. „Auch mit baulichen Maßnahmen, wie kleinen Zäunen, können Würfe erschwert werden“, so Rissmann.

Die Funde verteilen sich sehr unterschiedlich auf die einzelnen Strafanstalten. In Tegel wurden bis Ende November des vergangenen Jahres 351 Handys entdeckt, 2012 waren es insgesamt 483. In Moabit wurden den Gefangenen bis Mitte Dezember 169 Handys abgenommen, ein Jahr zuvor waren es 155. In der Jugendstrafanstalt am Charlottenburger Friedrich-Olbricht-Damm sank die Zahl dank der gsm störsender im Haus 9 von 257 auf 112. In der neuen Justizvollzugsanstalt Heidering auf Brandenburger Terrain wurden seit der Eröffnung im Sommer 64 Mobilfunkgeräte gefunden.

UMTS Blocker

Auch aus Sicht der Jugendstrafanstalt habe sich der Handyblocker bewährt. Eine Fortführung des Projekts, so Heilmann, sei im Haus 8 geplant. Dort sitzen Gefangene ein, die wegen Drogendelikten verurteilt wurden. Mit der Technik könne verhindert werden, dass Komplizen gesteuert werden, Drogen über die Gefängnismauer werfen.
Zunächst aber sollen Handyblocker in der Untersuchungshaftanstalt Moabit installiert werden. In den betroffenen Teilanstalten sind vor allem Gefangene untergebracht, bei denen eine richterliche Anordnung zur Post-, Besuchs- und Telefonkontrolle vorliegt. Die aber wird durch die Benutzung von Mobilfunkgeräten häufig umgangen. Die Investition begrüßt auch Rissmann.

http://stoersender.cms4people.de/_blog/2016/03/23/stoersender-sind-das-beste-werkzeug-fuer-datenschutz/

https://www.wattpad.com/238189617-handy-st%C3%B6rsender-kaufen-tragbare-5-band

http://www.instructables.com/id/GPS-Jammer-Kaufen/

http://www.ravelry.com/projects/stoersender/stoersender